Preissteigerungen bei italienischen Ferienimmobilien
Besonders die mediterranen Länder sind bei den deutschen Urlaubern beliebt. Italien, Spanien und auch Griechenland und Portugal liegen in der Beliebtheitsskala Umfragen zufolge sehr hoch. Dies führt auch dazu, dass sich viele Deutsche eine lohnenswerte Investition davon versprechen, eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus in ihrer Lieblingsferienregion zu kaufen. Diese kann für den eigenen Urlaub genutzt werden, zwischendurch vermietet werden und spart somit im Endeffekt nicht nur Kosten während des Urlaubs sondern kann sogar Einkünfte bringen. Diese Möglichkeit der Geldanlage erscheint auch heute noch attraktiv wobei die Immobilienpreise vor allem in Italien und Spanien erheblich gestiegen sind. Man sollte sich die Investition also vorher gut durch den Kopf gehen lassen und im Zuge dessen auch Zinsen für Baufinanzierung im Vergleich ansehen. Das Internet eignet sich dafür, da es die benötigten Informationen schnell und zumeist auch kostenfrei zur Verfügung stellt.
Berichten zufolge hat sich der Immobilienmarkt in beliebten Ferienländern, vor allem in Italien, stark verändert. Die Preise für Grundstücke sowie für Feriendomizile sind in den letzten Jahren gestiegen, während sich auf dem heimischen Immobilienmarkt die wirtschaftlichen Schwankungen eher nicht abzeichnen. In den Jahren 2001 bis 2005 wurden in Spanien Preissteigerungen von bis zu 80 % verzeichnet. In Italien verhält es sich ähnlich. So kostet ein Feriendomizil in Küstennähe heute unter Umständen mehr als das Doppelte oder Dreifache wie noch im Vorjahr.
Begründet werden die Preissteigerungen damit, dass in Italien die allgemeine wirtschaftliche Lage einen Tiefpunkt erreicht hat und man versucht, durch Investitionen aus dem Ausland einige finanzielle Löcher zu kitten. Da Feriendomizile fast ausschließlich von vermögenden Ausländern gekauft werden, wurden die Preise dafür künstlich in die Höhe getrieben. Ein weiterer Grund für die Preissteigerung sei, dass der Boom beim Kauf von Feriendomizilen seit Ende der 90er-Jahre deutlich nachgelassen habe. Die Deutschen seien nun wählerischer geworden, und da weniger gekauft werde, setze man alles daran, für die abgeschlossenen Verträge so hohe Erträge wie möglich zu erreichen.
